Sehr geehrte Kleingärtner, Siedler und Eigenheimer, liebe Gartenfreunde

Gartenfreunde von OB Arnold empfangen

Hobbygärtner werden auf Schwäbisch Gmünd eingestimmt

Eigentlich ging es vordergründig an diesem Tag um das jährlich stattfindende Arbeitstreffen eines Zeitungsverbundes, vertreten durch Siedler, Eigenheimer und Kleingärtner der Landesverbände Baden-Württemberg, Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und dem Regionalverband Parchim / Mecklenburg-Vorpommern, die sich mit ihrem Druckhaus, der Druck- und Verlagsgesellschaft Südwest mbH, ansässig in Karlsruhe, über Inhalte, Erscheinungsbild, Versand und Kosten ihrer Mitgliederzeitschrift besprachen. Die Runde tagte am 11. Oktober am frühen Nachmittag im Hotel am Remspark in Schwäbisch Gmünd. Genug der Zahlen und Grafiken stand danach eine mundartliche Führung durch die Innenstadt an, welche die Gäste mit der Sprache und den Gepflogenheiten der hiesigen Bevölkerung vertraut machte: insbesondere die Prinzipien der Reinlichkeit in der Ausdrucksform "Kehrwoche" setzte die auswärtigen Teilnehmer in immer neues Erstaunen; die Gmünder Gästeführerin Angela Rosskopf alias Ernestine Schwätzle wendet sich in ihrer Ansprache speziell an Gmünder Ureinwohner, Kenner, Besserwisser und Reigeschmeckte.

Ein besonderer Höhepunkt war schließlich der Empfang im Rathaus. Oberbürgermeister Richard Arnold ließ es sich nicht nehmen, den Weithergereisten ein umfassendes Bild seiner ihm anvertrauten Stadt zu vermitteln: der große Umbau Schwäbisch Gmünds, die Landesgartenschau 2014; die großartige Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger, der Zusammenhalt von Vereinen und Verbänden der gesamten Region - auch der Gartenfreunde- ; all jene die trotz vergangener Anstrengungen nun wieder die Rems-Park Gartenschau 2019 so erfolgreich unterstützten und für ihre Stadt auch weiterhin tolles leisten. Dies alles stellte Arnold anhand von vielen Beispielen eindrücklich dar. - Danke Schwäbisch Gmünd!

 

 

Die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 ist zu Ende.

Während einer glanzvollen Abschlussfeier überreichte Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel die BUGA-Fahne an Andreas Bausewein, Oberbürgermeister der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt, wo die nächste Bundesgartenschau 2021 stattfindet. (Bild-Copyright: BUGA Heilbronn 2019 GmbH/ Jürgen Häffner)

Die BUGA Heilbronn hat in den zurückliegenden Monaten ihre Besucher mit einer Kombination aus Gartenschau und Stadtausstellung sowie insgesamt weit über 5000 Veranstaltungen in ihren Bann gezogen. Wechselnde Blumenschauen, faszinierende Wassershows, eine Stadtausstellung zu urbanen Themen der Zukunft, Sportangebote und musikalische Genüsse wie Gartenoper, Schlagerparty, Klassikkonzerte, Chorsingen, Blasorchster, Pop und Rock haben die BUGA Heilbronn 2019 zu einem Erlebnis für die Besucher gemacht. - Insgesamt über 2,3 Millionen Menschen waren dabei und somit wurde das selbstgesteckte Ziel von 2,2 Millionen Besucher sogar übertroffen.

Die Bundesgartenschau 2021 Erfurt - Typisch Erfurt! ....("Erfurt stellt sich vor" zum Anschauen/Herunterladen)

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Datenschutz wird praxisnäher
-Datenschutzbeauftragter in Vereinen-

Wie unlängst in der Presse zu lesen war, hat der Bundesrat am 20. September 2019 dem bereits vom Bundestag beschlossenen zweiten Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz zugestimmt.
Darin enthalten ist die das praktische Vereinsleben sehr erleichternde Neuregelung, dass zukünftig erst ab 20 mit Mitgliederdaten befassten Personen ein Datenschutzbeauftragter zu stellen ist - bisher war ein solcher schon bei 10 und mehr Personen erforderlich.

Durch diese Erhöhung der "Freigrenze" wird nun auch die uns seit Inkrafttreten der DSGVO und des neuen Datenschutzgesetzes am 25. Mai 2018 umtreibende Frage, welche Funktionsträger im Verein zum Kreis der Datenumgangsberechtigten zu zählen sind, hinfällig, da wohl bei keinem unserer Mitgliedsvereine mehr als 19 Personen, in welcher Form auch immer, Zugang zu den Mitgliederdaten haben oder diese für die Organisation des Vereinslebens verwenden.

Sobald diese Neuerung durch die Veröffentlichung im Bundesgesetzblattin Kraft tritt, werden wir hier an dieser Stelle berichten.

Zu betonen ist jedoch, dass diese "Erleichterung" kein Freibrief dafür ist, nun laxer mit den Mitgliederdaten umzugehen, indem Funktionsträgern mehr Daten zugänglich gemacht werden, als sie für die Ausübung ihres Amtes unbedingt benötigen.

Bitte beachten Sie die vom Landesverband in Zusammenarbeit mit seinem Vertrauensanwalt RA Ralf Bernd Herden erarbeiteten Materialien: Datenschutzbroschüre, Datenschutz-Checkliste, Muster-Vereinsordnung Datenschutz, Informationsblatt zum Datenschutz für "Altmitglieder" (vor dem 25.05.2018) sowie die hinsichtlich der Datenschutzanforderungen aktualisierten neuen Musterschriftsätze (Mitgliedsantrag, Unterpachtvertrag, Vertraulichkeitsverpflichtungen bei Amtsantritt bzw. Amtsaufgabe).

Auch die Vereinssatzung muss Hinweise zum Datenschutz enthalten: Bitte ergänzen Sie dafür Ihre Satzung mit dem § 3 - Datenschutz und Persönlichkeitsrechte - unserer Mustersatzung.
Da die meisten älteren Satzungen den heutigen Anforderungen ohnehin nicht genügen, ist es sinnvoller und mit geringem Mehraufwand verbunden, gleich eine auf der Mustersatzung des Landesverbandes basierende neue Satzung zu erstellen, die dann zumindest für die nächsten Jahre Handlungssicherheit schafft.

ist das Motto der Fachberatung des Landesverbandes, wenn sie bei den jährlich stattfindenden Fachberaterereignissen zur Erkundung gartenbaulicher Besonderheiten mit Vorbildcharakter einladen.

Beim Fachberatertag am 29. Juni besuchten die Gartenfreunde am Vormittag den Lehr- und Versuchsgarten Tachenhausen in Oberboihingen, eine wissenschaftliche Einrichtung der nahe gelegenen Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen und zugleich Schaugarten für Studierende und Besucher. In der Praxis treffen hier in den Beetanlagen die Themenbereiche Pflanzensortimente, Pflanzenverwendung und Elemente der Freiraumplanung aufeinander. Angefangen von den Gehölzen über die Halbsträucher und Stauden bis zu den Sommerblumen werden hier einzelne Pflanzen, neue Sorten und Pflanzengemeinschaften auf "Herz und Nieren" überprüft. Eine Besichtigung verbunden mit einer Führung durch die Anlagen ist für jeden interessierten Gartenfreund ein lehrreiches Highlight. Standortschulung, Empfehlungen, Pflegetipps und Hinweise vom geschulten Auge insbesondere auf Einflüsse des Klimawandels sind gepaart mit Erkenntnissen über "was im Garten geht ... oder nicht".

Der Nachmittag erwartete uns im Privatgarten von Herbert Müller in Bissingen Teck mit der Besonderheit, dass es hier fast ausschließlich im Freiland kultivierte frostharte Exoten zu bestaunen gab. Der kundige Blick unserer Teilnehmer erfasste schnell, dass hier nicht einfach gepflanzt wurde: Boden- und Oberflächenvorbereitung, die geschickte für die jeweilig verwendete Pflanzenart richtige Nutzung der vier Hausseiten und ihr Einfluss auf Luftbewegung und Wärmehaushalt. Wir trafen auf Kiwi, Passionsblume, Bitterzitrone, Maulbeerbaum, Indianerbanane, Blaugurkenwein (Akebie), Erdbeerbaum, Pekannuss, Kaki, Lotuspflaume, Dattelpflaume, Essbare Ölweide, Wollmispel, verschiedene Feigen, Biricoccolo (Schwarze Aprikose), Essmandel, Chinesische Pflaume, Granatapfel, Fünf-Geschmacksfrucht, Chinesische Dattel, Seidenbaum und weitere Exoten insbesondere im Wintergarten. Der Nachmittag verlief über mehrere Stunden zwischen Kulturpflanzen und Tischgarnituren mit Pflanzenpräsentationen und Fachsimpelei. So mancher der teilnehmenden Fachberater verabschiedete sich später mit den Gedanken: "dies oder jenes könnte ich doch mal ausprobieren".

Freitag/Samstag, 2./3. August, waren die Fachberater unterwegs im Frankfurter Palmengarten und im Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim. Bei Besichtigungen von Parkanlagen sollte man sich stets im Klaren sein, dass Momentaufnahmen der Gegenwart einzusehen sind. Da wir in der Zeit des Hochsommers zu Besuch waren, standen uns vor allem die Lebensbereiche der Präriestauden in ihrem Glanze zur Verfügung. Hinzu kamen Beispiele saisonaler Pracht- und Beetstauden sowie Kübelpflanzenkulturen (Canna, Staudenhibiskus) und Teichpflanzen (Seerosen, Lotus). Gerade im Palmengarten überzeugte die Gartenfreunde eine Sonderausstellung über Citruskulturen, die weite Facetten in Kultur und Verwendung bildreich behandelte. In Weinheim genossen die Teilnehmer eine rundum professionelle Führung. Neben der Benennung der zahlreichen sich als Blickfang zeigenden Gewächse gab es viele Hinweise über Kultur und Pflege einzelner Arten sowie Entscheidungshilfen bezüglich der Beetgemeinschaften.

Die Anmeldung zur Teilnahme an Fachberatertag und -lehrfahrt der Landesfachberatung erfolgt in Abstimmung mit dem dazu gehörigen Bezirksverband, da es einen Teilnahmeschlüssel bezüglich der Größe der Bezirksverbände zu berücksichtigen gilt. Die Teilnehmer sind bei Anfrage aus dem Kreis der aktiven Vereinsfachberater zu erwählen

Fachberatung