Frauenarbeitstagung mit Pfiff

Bunte Vielfalt im Programm

Jedes Jahr im Herbst treffen sie sich: die führenden Vertreterinnen der Frauengruppen des Landesverbandes der Gartenfreunde Baden-Württemberg e.V. Sie und die Damen, die Sie vertreten, sind nicht zu verwechseln mit den Landfrauen, sondern innerhalb der Organisation der Gartenfreunde eingegliedert. Glück und Wohl dem Verein und jenem Bezirksverband, in denen sich solche Gartenfreundinnen zusammenfinden und strukturiert den Männern zur Seite stehen. Sie können in allen Bereichen des Vereins aktiv sein. Und haben sich die Damen einmal einer Sache angenommen, werden sie zu geschickten und erfolgreichen Verfechterinnen ihrer Angelegenheiten.

Im "Deutschen Haus" zwischen Weilheim und Gruibingen fanden sich die geladenen Gartenfreundinnen am 6. Oktober ein. Auch Vizepräsident Rolf Hurlebaus wurde mit seiner Gattin herzlich begrüßt; sein Beitrag über die Erstellung von Vollmachten im Rahmen von Betreuungsfragen im Alter sollte aber erst am Folgetag gehört werden. Um es Vorweg zu nehmen: Das Thema traf voll den Punkt, wie auch Präsident Klaus Otto und seine Frau , die am Sonntagmorgen angereist waren, feststellen konnten.

Für den Samstagnachmittag hatten sich die 30 Teilnehmerinnen zuerst gärtnerischen Inhalten versprochen. Die Landesfachberater Jörg Gensicke und Harald Schäfer waren zugegen, um vielfältig gestellte Fragen betreffend der Gartenbewirtschaftung zu diskutieren. Schäfer hatte den Part mit einem Vortrag über das "Gärtnern im Klimawandel" eröffnet und zeigte darin auf, dass mit den Klimaveränderungen und Wetterkapriolen im Garten neue Herausforderungen an uns herantreten, die wir bereits spürbar beobachten können. Beide Fachberater erläuterten viele gärtnerische Möglichkeiten wobei sie den eifrig Frage stellenden einfach mal so die Thematik aller Fachbereiche öffneten.

Kundige Gartenfreundinnen sind die besten Ansprechpartner, wenn es um die atmosphärische Ausstattung von Räumlichkeiten und weiteren festlichen Veranstaltungen geht. In einer den "Arbeitstag" beschließenden Bastelstunde wurden entsprechend der Erweiterung des persönlichen künstlerischen Repetoires der Damen mit Acrylkugeln, Strohseide und etwas "Elektrik-Trick" bunte Leuchtkugeln hergestellt.

Reger Austausch, persönliche Gespräche, Erinnerungen und Anregungen überbrückten die Phasen zwischen den Programmpunkten. Vorschläge für das nächste Jahr wurden angerissen und zur weiteren Verfolgung in den Raum gestellt. Kurzum: Es war für alle Teilnehmerinnen ein wunderschönes, kurzweiliges und lehrreiches Wochende. Über die Auswirkungen in den Ortsvereinen und zu Hause darf man gespannt sein.