Bundeskleingartenwettbewerb

Kommission angetan von den Gartenfreunden in Rottweil

"Von einigen Überraschungen" sprach Jürgen Shelden, Fachberater des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG) und zugleich Kommissionsleiter des Prüfungsstabes, welcher die Gartenfreunde Rottweil e.V. in ihrer Kleingartenanlage Charlottenhöhe besuchte, in seinen Abschiedsworten. Er wies aber darauf hin, dass Ergebnisse erst zur Siegerehrung am 1. Dezember in Berlin bekannt gegeben werden. Gut 20 Anlagen bereise die Kommission im Rahmen des Bundeskleingartenwettbewerbs in ganz Deutschland und habe noch einiges vor sich.

Die Gartenfreunde um ihre Vorsitzende Monika Albert hatten sich erstklassig präsentiert. Unterstützung bekamen sie dabei durch ihren Bürgermeister Christian Ruf, den Vertretern des Landes- und Bezirksverbandes und vor allem Vertreter ihrer Kooperationspartner u. a. der Agenda, den Vogelfreunden, den Wanderfreunden und den Eselfreunden, die zugleich drei Grautiere mitbrachten.  Die umfangreichen sozialen Verflechtungen des Vereins wiesen auf großes Engagement, Akzeptanz und Zuspruch aus der Bevölkerung. Auch konnte die Anlage Charlottenhöhe durch ihre hohe Artenvielfalt glänzen. Unterstrichen wurde dieser ökologische Ausrichtung durch den in diesem Jahr erfolgte Entsiegelungsumbau eines asphaltierten Hauptweges in eine Schotterwiese im Auftrag der Stadt Rottweil. Vor allem freute sich die Jury, einen großartig funktionierenden Verein besuchen zu dürfen, der unter der Leitung einer tatkräftigen Frau stand - bisher sind ihnen in diesem Wettbewerb nur von Männern geführte Vereine begegnet.

"Gewonnen haben bereits alle Vereine, die beim Bundeswettbewerb teilnehmen", so Shelden, worauf Albert gelassen und mit leisem Lächeln bemerkte: schön war's, mal schauen was kommt!