Schulgartenarbeit im Landesverband
Als Landesverband mit dem Motto:

möchten wir verantwortungsvoll mit unserer Umwelt umgehen und das Wissen darüber, wie unsere belebte und unbelebte Natur funktioniert, auch der nächsten Generation weitergeben.
Mit einer durch den Landesverband begleiteten Schulgartenarbeit beabsichtigen die Gartenfreunde in den Bezirksverbänden, sowie den darin angeschlossenen Ortsvereinen unseres Wirkunsgebietes eine gartenfachliche und naturbezogenen Jugendbildung zu entwickeln, beziehungsweise die Vereine und Verbände in dieser Aufgabenstellung zu unterstützen.
Dabei werden gleichermaßen Aktivitäten auf Vereinsgeländen in Vereinslehrgärten als auch auf Schulgeländen gelegene Aktivitäten in Schulgärten mit Kindern und Jugendlichen als wertvoll angesehen und unterstützt.
In Anerkennung der vielfältigen und speziellen Anforderungen dieses Aufgabenbereiches wurde die Einführung einer sog. Schulgartenbeauftragten im Dienste des Landesverbandes der Gartenfreunde Baden-Württemberg e.V. durch den Gesamtvorstand im November 2008 beschlossen.
Konkrete Aufgaben eines/ner Schulgartenbeauftragten:
- Interessierte Vereine der Gartenfreunde bei der Entwicklung ihres individuellen Konzeptes zur Schulgartenarbeit ünterstützen.
- Auf Anfrage von Ortsvereinen oder Bezirksverbänden Aktionstage durchführen.
- Mehrtägige Projekte planen und gemeinsam mit Vertretern der örtlichen Vereine durchführen.
- Zwischen Schulen und Vereinen/ bzw. Verein und Schule Kontakt herstellen.
- Vereinsvertreter bei der Planung und Durchführung von Schulgartenaktivitäten beraten.
- Information und Teilnahme an Veranstaltungen anderer Gremien, Organisationen und Einrichtungen des Themenfeldes Schulgarten / Naturerziehung als Multiplikator in unsere Organisation.
Die Vereine und Verbände der Gartenfreunde
erhalten gemeinsam das sogenannte gärtnerische Praxiswissen in unserer Gesellschaft. Entsprechend ist dieser Punkt in vielen Vereinssatzungen auch verankert.
Unsere fortschreitende Technisierung der Umwelt und die immer verschiedener werdenden familiären Strukturen lassen seit Generationen geübte Praktiken bei der Weitergabe von Wissen in unserer Gesellschaft immer weniger gut funktionieren. Hier erscheint es notwendig sich als Verein in Richtung der Jugend zu öffnen und die nächste Generation am Wissen über die Natur teilhaben zu lassen.
Um Kinder und Jugendliche anzusprechen bieten sich Kooperationen mit Schulen gerade zu an.
Vorrang bei der gesamten Schulgartenarbeit sollten Nachhaltigkeit und Kontinuität bei der Erhaltung, Pflege und Beobachtung der vorhandenen Biotope durch die gesamte Schulgemeinschaft, aber vor allem durch die Schülerinnen und Schüler haben.
Daher sollte Aktivitäten den Vorzug geben werden, welche die Vereinsverantwortlichen nicht überfordern und langfristig begleitet werden können.
Das lebensnahe Umfeld (Schul-)Garten bietet mit Experimentierbeeten, Erzeugung wertvoller gesunder Nahrungsmittel und vielen anderem glaubhaften Anlass Verantwortung für die Natur zu übernehmen und diese Erfahrungen zu vertiefen, sie mit andren zu teilen und die Begeisterung fürs Gärtnern weiterzugeben.
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